Stefan Stenudd
Stefan Stenudd
About me
I'm a Swedish writer and aikido instructor, 6 dan Aikikai Shihan, former Vice Chairman of the International Aikido Federation. I've practiced aikido since 1972. I also teach the sword art iaido. Here's my budo bio.



Aikido
AIKIDO
die friedliche Kampfkunst

VORWORT

Vorwort zur zweiten Auflage


DIE PRINZIPIEN DES AIKIDO

Die unmögliche Kampfkunst

Kein Gegner, kein Kampf

Morihei Ueshibas Weg

Wasser, Luft und Vakuum

So wie die Jungen

Weiblicher Vorteil

Von sich werfen

Können oder lernen

Hier und jetzt

Gemeinsame Fahrt

Die Sache mit der Selbstverteidigung

Wohlbehagen


DIE GRUNDLAGEN DES AIKIDO

Do - der Weg

Ki - Lebensenergie

Ai - Harmonie

Dreieck, Kreis und Quadrat

Tanden - das Zentrum des Körpers

Aiki - Rhythmus und Richtung

Kiai - Kraft sammeln

Kamae - die perfekte Stellung

Kokyu - Bauchatmung

Ma-ai - der sichere Abstand

Irimi, tenkan - nach innen, nach außen

Omote, ura - Vorderseite, Rückseite

Gotai - statisches Training

Jutai - weiches Training

Ki nagare - fließendes Training

Zanshin - der ausgestreckte Geist

Uke - der geführt wird

Keiko - trainieren, trainieren, trainieren

Takemusu - grenzenlose Improvisation

Nen - eins mit dem Augenblick

Kototama - die Seele der Wörter


AIKIDO - die friedliche Kampfkunst
Stefan Stenudd

Übersetzung: Sabine Neumann
© Stefan Stenudd 2006
Arriba Verlag


Das ganze Buch als PDF (4MB)

Das ganze Buch als eBook (260KB)

Dank an Norbert Lender für das eBook.

Attacks in Aikido, by Stefan Stenudd.

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Stenudd's Blog


Keiko
- trainieren,
trainieren, trainieren


Mikael Eriksson, c. 1973. Foto: Stefan Stenudd.
Mikael Eriksson, c. 1973. Foto: Stefan Stenudd.

Ich habe wohl früher hier an der einen und anderen Stelle zumindest angedeutet, dass ein Buch über Aikido nie eine Vorstellung vom Training geben kann, oder von auch nur einzelnen Aspekten von Aikido und dessen Inhalt. Das Buch kann von Wert sein als Einführung für den, welcher sich fragt, was Aikido sein kann, da riskiert es aber, ein wenig irreführend zu sein, da es nicht das Erlebnis des Trainings vermitteln kann. Das Buch kann auch eine Nebenbeilektüre für den wissenshungrigen Aikidoausübenden sein - und in diesem Fall besteht das Risiko, dass er dem Denken eine Sonderstellung einräumt, in gewisser Hinsicht dem physischen Training übergeordnet. Nichts könnte falscher sein.

     Japanische Lehrer pflegen auffällig restriktiv zu sein, wenn es darum geht, über die Philosophie und die Prinzipien des Aikido zu sprechen, und ebenso können sie oft auf direkte Fragen was das und jenes wohl bedeuten kann oder warum man so oder so macht, ganz einfach ungefähr antworten, dass "es nur darum geht zu trainieren". Es liegt ein Gedanke darin, um nicht zu sagen eine ganze Philosophie. Der Mensch ist ein ganzes Wesen - Intellekt und Körper sind nicht isoliert voneinander, ebensowenig ist der eine ausgeschaltet, wenn der andere arbeitet. Wenn wir trainieren, gibt es die ganze Zeit Gedanken, die analysieren, deuten, forschen, Schritt für Schritt verstehen. Aber wenn wir lesen oder auf unseren Hinterteilen sitzen und Aikido erörtern, da hat der Körper nichts zu tun - er wird ausgeschlossen, kann mit nichts anderem beitragen als dem trainingslüsternen Jucken, das jeder Aikidoausübende kennt und schon am Tag nach einer Trainingsstunde erlebt. Deshalb gibt es immer mehr zu trainieren, auch wenn die abstraktesten und theoretischsten Gedanken über Aikido den Geist beschäftigen.

Nobuyoshi Tamura, Stockholm Lehrgang 1998.
Nobuyoshi Tamura, Stockholm Lehrgang 1998.

     Keiko ist das japanische Wort für Training, das in allen Budoarten verwendet wird. Es wird mit zwei kanji geschrieben, die gemeinsam ganz einfach eben als Training oder Studium übersetzt werden, aber mehr erfährt man - wie so oft bei kanji - wenn man diese Schriftzeichen etwas näher betrachtet. Das erste bedeutet nachdenken oder sich erinnern, und das andere bedeutet alt, das was es lang gegeben hat. Man soll über das Alte nachdenken, über die Tradition kontemplieren. Also ist es so, dass das Wort, obwohl es gerade auf physisches Training angewendet wird, in seiner Etymologie ganz klar auf den Gedankenprozess abzielt. Mit anderen Worten wird unterstrichen, dass es eben durch das physische Training ist, dass man in den großen Gedanken Klarheit gewinnen kann.

     Natürlich haben auch theoretische Studien ihren Platz, wenn nicht aus anderem Grund, dann weil unsere Neugierde - der beste Wegführer den wir in diesem Leben bekommen haben - uns dahin leitet. Wir dürfen nur nicht vergessen, dass es zuallererst in und mit dem Training im Dojo ist, dass solche Einsichten und solches Wissen an ihren Platz fallen und zum Ausdruck kommen. Erst da werden sie begreiflich.


Nächste


Aikido - die friedliche Kampfkunst.

Aikido - die friedliche Kampfkunst

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